Objekt · Vorbereitung

Je genauer der Einzelfall, desto brauchbarer der Vergleich.

Sie müssen noch keinen Wert kennen. Für den nächsten Schritt hilft es, die Merkmale zu ordnen, die geeignete Vergleichsfälle ein- oder ausschließen.

RECHT & NUTZUNG

Was wird übertragen?

  • Grundstück, Wohnungs- oder Teileigentum
  • Eigennutzung, Vermietung oder Mischnutzung
  • Erbbaurecht, Wohnrecht oder weitere Belastungen
SUBSTANZ & FLÄCHE

Was ist vorhanden?

  • Baujahr, Wohn-/Nutzfläche, Grundstücksgröße
  • Zustand und dokumentierte Modernisierungen
  • Grundriss, Energieausweis und Baunterlagen
LAGE & UMFELD

Was wirkt am Ort?

  • Bodenrichtwertzone und typische Nutzung
  • Zuschnitt, Erschließung und unmittelbares Umfeld
  • Immissionen und objektspezifische Besonderheiten

Die Objektart ist der erste Filter

Eine Eigentumswohnung wird nicht wie ein unbebautes Grundstück verglichen. Bei Wohnungseigentum kommen etwa Gemeinschaftseigentum, Hausgeld und Unterlagen der Gemeinschaft hinzu; beim Grundstück stehen planungsrechtliche Nutzung, Erschließung und Zuschnitt stärker im Vordergrund.

Dokumentierte Veränderungen sind aussagekräftiger als ein Etikett

„Saniert“ oder „gepflegt“ bleibt ohne Zeitraum und Umfang offen. Aussagekräftiger sind Jahr, Maßnahme und vorhandener Nachweis – beispielsweise für Dach, Fenster, Heizung, Leitungen oder energetische Arbeiten.

Offene Angaben sind kein Hindernis

Wenn Ihnen ein Merkmal noch fehlt, markieren Sie es als offen. Eine strukturierte Lücke ist hilfreicher als eine geschätzte Angabe. Das Anfrageformular beschränkt sich deshalb auf eine erste belastbare Ausgangslage.

Nächster Schritt

Bringen Sie die entscheidenden Merkmale Ihres Objekts zusammen.

Mit wenigen strukturierten Angaben schaffen Sie eine belastbare Gesprächsgrundlage. Die Anfrage selbst ist noch keine Bewertung.

Objektangaben vorbereiten